Zeppelinstraße

Zeppelinstraße

Grundstücksfläche:      350qm

Grundfläche:                    76qm

Wohnfläche:                    227qm

Nettofläche DIN 277:    232qm

– DE –

Anbau an eine bestehende Doppelhaushälfte aus den 1920er Jahren. Der Baukörper wird nach historischem Vorbild klassisch erweitert ohne jedoch in historisierender Weise auf den Bestand zu reagieren. Wie bei solchen Häusern üblich ziehen sich spätere Anbauten wie eine Matroschka aus dem Bestand. Entgegen der üblichen Verfahrensweisen wurde der Anbau bewußt als Monolith in konträrer Materialität ausgebildet.

Der Anbau ist in Holzbauweise errichtet, die Fassade ist eine in Stehfalz ausgebildete Aluminiumblechfassade in grauweißem Ton. Auf sichtbare Überstände, Dachrinnen etc wurde verzichtet.

Das Raumprogramm teilt sich über drei Geschosse auf und weist eine Abfolge der steigenden Intimität von unten nach oben auf. Im Erdgeschoss befinden sich die gesellschaftlichen Räume wie Wohn- und Esszimmer mit Küche, die in einem dynamischen Raumgefüge zueinander stehen. Räumliche Grenzen werden meist durch Höhenunterschiede markiert, so dass die Offenheit des Grundrisses erhalten bleibt. Der Anbau ist im Erdgeschoss auf Straßenniveau abgesengt.

 

– EN –

Extension to an existing 1920s semi-detached house. The structure is enlarged according to historical standards without, however, reacting to the existing fabric in a historicising manner. As is usually the case in these kinds of buildings, annexes are assembled in a Matryoshka doll fashion. Contrary to these usual procedures, this extension was deliberately designed as a monolithic structure with contrasting materials. 

The annex is built as a timber structure; the facade clad in light grey aluminium sheet with standing seams. There are no visible roof gutters and overhangs. 

The interior space is separated into three storeys and arranged according to privacy, becoming more intimate from bottom to top. The communal areas like the living and dining room with an adjoining kitchen are arranged in a dynamic way on the ground floor. Spatial boundaries are marked by a change in the floor level in order to maintain the open character of the interior space. The ground floor of the extension is lowered and set on the same level as the street. 

 

Mitwirkende: Jürgen Lehmeier, Eduard Klotz

Veröffentlichungen: Architektouren

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