Witschelstraße – Serielle Fassade
Mitarbeiter: Jürgen Lehmeier, Annette Strack, Nica Trunk
Bauweise: Bestand Massivbau 1969 – Umbau ergänzende Holzbauweise
Nutzfläche: 3.631,79m2
Energieeffizienz: 67% EnEV-Unterschreitung
Die serielle Fassadensanierung eines ehemaligen Bürogebäudes, das zu einem Ankerzentrum umgenutzt wurde, verbindet Nachhaltigkeit, Adaptivität und Suffizienz mit den Anforderungen einer zukunftsfähigen Bestandsentwicklung. Durch den Erhalt der bestehenden Gebäudestruktur bleiben wertvolle Ressourcen und bereits gebundene graue Energie erhalten, während Emissionen und Materialverbrauch gegenüber einem Neubau deutlich reduziert werden.
Im Mittelpunkt steht die serielle Fassadensanierung in Holzbauweise. Dank des hohen Vorfertigungsgrads können Bauzeit, Baustellenaufwand und Materialverluste minimiert werden. Gleichzeitig verbessert die neue Gebäudehülle die energetische Qualität des Bestands und senkt den Energiebedarf im Betrieb. Die klar strukturierte und weitgehend trennbare Konstruktion unterstützt zudem eine zirkuläre Wertschöpfung und ermöglicht zukünftige Anpassungen sowie eine bessere Wiederverwendbarkeit der eingesetzten Materialien.
Mit dem Einsatz von Holz als nachwachsendem Rohstoff verbindet das Projekt ressourcenschonendes Bauen mit einer effizienten und langfristig nutzbaren Lösung für den Gebäudebestand.